Kalaschnikow-Helm live beschossen

Bildunterschrift:
Schutzleistung live demonstriert: Der HOPLIT F 1100H (VPAM 4+) mit Stirnschild FORTIS und neuem VPAM-6-Visier wurde in Güstrow mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr beschossen.

Schwanenstadt / Güstrow – Der Titanhelm-Hersteller ULBRICHTS Protection hat in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) die Leistungsfähigkeit seiner Produkte unter Beweis gestellt: Vor rund 200 Angehörigen von Spezialeinheiten aus Europa und den USA wurde ein Titan-Aramid-Helm (VPAM 4+) mit einem Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow beschossen. Um das neue Schutzlevel VPAM 6 zu erreichen, verstärkten zwei neue Module die Helmschale. Zum einen wurde im Stirnbereich das neue FORTIS-Stirnschild befestigt, zum anderen kam erstmals öffentlich ein Prototyp des weltweit ersten VPAM-6-Visiers zum Einsatz. Geladen war das Kalaschnikow-Sturmgewehr mit weit verbreiteter und besonders durchschlagsstarker Munition des Kalibers 7,62 mm x 39 Eisenkern. Das Ergebnis der Live-Demonstration: Sowohl ein Treffer im Stirnbereich als auch ein Treffer im Gesicht wurden gestoppt, zudem wäre ein tödliches Trauma von über 25 Joule beim Helmträger klar verhindert worden. Beide zusätzlichen Komponenten sind verlässlich in der Lage, die enorme Feuerkraft einer Kalaschnikow von über 2000 Joule und einer Projektil-Geschwindigkeit von rund 720 Metern pro Sekunde auf deutlich unter 25 Joule zu reduzieren. Ein frontaler Kopftreffer wird damit überlebbar.

„Wir haben ein neues Level beim ballistischen Kopfschutz erreicht“, betonte Georg Scharpenack, Geschäftsführer und Inhaber von ULBRICHTS Protection in Güstrow. „Wird ein beliebiger ULBRICHTS-Titanhelm mit dem hier in Güstrow gezeigten Stirnschild und Visier kombiniert, erhält man den leichtesten und wirksamsten VPAM-6-Kopfschutz am Markt. Die beiden Module erhöhen das Schutzniveau massiv, sind für Spezialeinheiten wie Streifenpolizisten aufgrund des geringen Gewichts eine echte Option.“

Restenergie deutlich unter 25 Joule

Um die Wirksamkeit des Hightech-Kopfschutzes zu verdeutlichen, saß der Helm auf einem Seifenkopf. Identische Seifenköpfe werden auch in offiziellen Beschusstests verwendet, um die auf den Kopf übertragene Restenergie messen zu können. Im Stirn- und im Gesichtsbereich waren im Seifenkopf kaum erkennbare Verformungen sichtbar, was einer geringen Restenergie von unter fünf Joule entspricht. Das Ergebnis von Güstrow entspricht damit nahezu der offiziellen Prüfung im Beschussamt Mellrichstadt, die für das FORTIS-Stirnschild bereits vorliegt. Das Projektil zu stoppen ist die Pflicht, den maximalen Restenergiewert von 25 Joule gemäß der Richtlinie VPAM HVN 2009 zu unterschreiten das überlebenswichtige Kriterium – denn nur so ist ein wirksamer ballistischer Kopfschutz gewährleistet.

Design-ZENTURIO für Siegerteam der ULBRICHTS-Challenge

Am dritten Workshop-Tag traten die verschiedenen Spezialeinheiten in verschiedenen Übungen gegeneinander an. ULBRICHTS Protection war in diesem Jahr Sponsor der „Extra-Challenge“, bei der die Beamten zu zweit einen Parkour mit verschiedenen Hindernissen und Schießübungen meistern mussten – gut geschützt mit einem ULBRICHTS-Titanhelm vom Typ HOPLIT F 1000 Hybrid.

Der Preis für die Sieger der ULBRICHTS-Challenge: ein SEK-Titanhelm, Modell ZENTURIO, mit einer ganz besonderen Lackierung. Das Unikat stammt von Formel-1-Helmdesigner Jens Munser und wurde extra für diesen Anlass gestaltet. Im Design der Helmschale finden sich verschiedene symbolische Gestaltungselemente mit Polizei-Bezug, u.a. die „Thin Blue Line“ als international bekanntes Erkennungszeichen für Polizisten. Die Farbe Blau steht für den einzelnen Beamten, der den unteren Teil „Gut“ von dem oberen Teil „Böse“ trennt und dafür im Ernstfall auch mit seinem Leben einsteht. Hervorzuheben sind darüber hinaus die eingearbeiteten Motive von Milpicture-Fotograf Tom Weber an beiden Seiten des Helms.

„Die Beamten der Spezialeinheiten operieren auf dem höchsten taktischen und physischen Niveau in diesem Bereich, ganz ähnlich der Formel 1 im Motorsport. Mit diesem besonderen ZENTURIO möchten wir nicht nur die Leistung des besten Teams in unserer Challenge auszeichnen, sondern stellvertretend den Einsatz aller Spezialkräfte für die öffentliche Sicherheit würdigen“, so Lothar Schuster, Strategic Account Manager bei ULBRICHTS Protection. Der außergewöhnliche Titanhelm wird als Wanderpokal ab sofort jährlich weitergereicht. Bis zum Special Forces Workshop im nächsten Jahr steht er bei den Siegern eines süddeutschen SEKs.

Der Special Forces Workshop fand vom 23.07. bis 25.07.2018 in Güstrow statt, in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal. Er wird von Baltic Shooters – Frank Thiel und dem Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet.

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Ingo Leßmann
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